Talk on Functional-Logic Integration (in German)

Eine relational-funktionale Sprachintegration zur deklarativen Programmierung

Harold Boley

DFKI Kaiserslautern

Zusammenfassung

Die meisten Untersuchungen zur deklarativen Programmierung wurden getrennt im relationalen oder funktionalen Paradigma durchgeführt. Es gibt aber zunehmend Ansätze zur Integration dieser Paradigmen, basierend auf zwei Hauptmotiven:

1) Erforschung gemeinsamer deklarativer Entwurfsprinzipien, Implementationstechniken und Semantiken.

2) Vermeidung begrifflicher Duplikationen bei der Dokumentation, Nutzung, Normung und Lehre deklarativer Programmiersprachen.

Im Vortrag werden wesentliche Aspekte anwendungsorientierter relational-funktionaler Integrationen am Beispiel der Sprache RELFUN diskutiert. Ihr Entwurf basiert erstmals auf einem Kern, der die relationalen bzw. funktionalen Grundkonzepte von PROLOG (logische Variablen, Non-Determinismus) bzw. LISP (Funktions-Schachtelungen, Operationen höherer Ordnung) so aneinander anpaßt, daß eine minimale Integration möglich wird; alle Erweiterungen können dann auf diesem bereits integrierten Kern aufsetzen. Vorhandene PROLOG- und LISP-Bibliotheken können wiederverwendet werden. Umgekehrt ermöglichen Quelltext-Transformatoren Übersetzungen nach PROLOG und LISP. Der RELFUN-Compiler erzeugt Instruktionen für eine Erweiterung Warrens Abstrakter Maschine, deren temporäre Register zusätzlich für die Wertrückgabe genutzt werden. Die Semantik basiert auf verallgemeinerten Herbrandmodellen, die neben ungerichteten Elementen für Relationen auch gerichtete für Funktionen enthalten.



Postscript-Folien

hier mit (implizitem) gunzip aus *.ps.gz
hier (langsamer, weil) direkt als *.ps




For more info on this language see: RELFUN