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Modell_3: Getrennte Sorten-/Operatorbasis und statischer GLB

Bei Modell_3handelt es sich um eine Erweiterung von Modell_2. Anstelle der dynamischen GLB-Berechnung tritt eine statische GLB-Berechnung, wie oben beschrieben. Dazu wurden folgende RELFUN-Kommandos (siehe Anhang ) eingef"uhrt:

Dieses Modell ist das effizienteste der vorgestellten Modelle, da die GLB-Berechnung und der Test, ob eine Konstante als Instanz einer Sorte definiert wurde, auf den Vergleich von Listen reduziert wurden und nicht mehr wie in den anderen Modellen zur Laufzeit berechnet werden m"ussen. Allerdings ist es auch das unflexibelste Modell. M"ochte man das Sortenwissen ver"andern, z. B. eine Sorte oder ein Individuum in das Sortenwissen aufnehmen oder streichen, mu"s das gesamte Sortenwissen neu vorcompiliert werden. Wenn man aber von ,,fast`` starrem Sortenwissen ausgeht, wie es im Normalfall vorzufinden ist, kann man diesen Nachteil zu Gunsten der Effizienzsteigerung (von ca. einem Faktor 125 im best-case) akzeptieren.

Von dem um Sorten erweiterten WAM wird ebenfalls auf die hier erzeugte, interne Datenstruktur zugegriffen. Durch diese Erweiterung der WAM verhalten sich Sorten im Interpreter genau so wie im Emulator. Dieses Thema wird in einer am DFKI in Arbeit befindlichen Diplomarbeit behandelt.



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Harold Boley & Victoria Hall (hall@dfki.uni-kl.de)