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Modell_2: Getrennte Sorten-/Operatorbasis und dynamischer GLB

Im zweiten Modell wird neben der Partition operatorbase f"ur das Behauptungswissen eine weitere Partition sortbase f"ur das assertionale und taxonomische Wissen bereitgestellt. Dazu werden folgende RELFUN-Kommandos ben"otigt (siehe Anhang ).

Die Idee der GLB-Berechnung bleibt aus Modell_1erhalten. Beh"alt man die subsumes-Notation trotz des spezifischen Sortenmoduls bei, "andern sich auch der Algorithmus zur GLB-Berechnung und der Test, ob eine Konstante als Individum der Sorte definiert wurde, nicht.

Es wird im Unterschied zu Modell_1bei der Unifikation von Sorten lediglich die sortbase als Suchraum ben"otigt (siehe Anhang ).

Da die subsumes-Fakten nun nicht mehr f"ur die Trennung der sortenbeschreibenden Regeln und restlichen Hornregeln (und somit auch nicht mehr f"ur die GLB-Berechnung) notwendig sind, kann man mit dem RELFUN-Kommmando unsubsumes die subsumes-Fakten in entsprechende Hornregeln "ubersetzen und somit alle Sorten auch extensional als Pr"adikate verwenden (siehe Anhang ). Deshalb mu"s der Suchraum f"ur Pr"adikate um die Sortbase erweitert werden (siehe Abbildung ).

Wird das taxonomische Wissen mit einpr"amissigen Hornregeln notiert, "andern sich die Algorithmen nur insofern, als der GLB die Untersorten nicht mehr mittels der subsumes-Fakten, sondern mit dem RELFUN clause-Builtin da"s f"ur die entsprechenden Regeln findet. Auch hier wird bei der Unifikation von Sorten nat"urlich der Suchraum auf die Sortbase eingeschr"ankt.



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Harold Boley & Victoria Hall (hall@dfki.uni-kl.de)