Warum nun virtuelle Maschinen?

Während ein Native-Code-Compiler für jeden Ziel-Computer weitgehend neu geschrieben werden muss, kann man denselben Pseudo-Code-Compiler für alle Ziel-Computer verwenden.

Zwar muss eine virtuelle Maschine auf neue Ziel-Computer portiert werden, aber da sie relativ klein gehalten werden kann, ist dies schnell durchführbar.

Eine Mischform bildet Javas `Just-in-Time' -(JIT-)Compiler, der beim ersten Ausführen den Pseudo-Code `On-the-Fly' in Native-Code weiterübersetzt (laut Sun selten langsamer, oft bis Faktor 50 schneller).

Bei hohen Effizienzanforderungen bieten JIT-Compiler eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung von virtuellen Maschinen auf ausgewählten Ziel-Computern.

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