Vorlesung "Wissensbasierte Systeme" für die Fachrichtung Wirtschaftsinformatik
(WI97) im Sommersemester 2000
Vorlesungstermine:
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Mittwoch, 26. April 2000 9.00 - 16.15 Uhr
(KI-Einführung,
XPS-Einführung,
Suche)
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Donnerstag, 27. April 2000 9.00 - 13.00 Uhr (Constraints,
A-Logik)
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Dienstag, 06. Juni 2000
9.00 - 16.15 Uhr (Von PL1 zu PROLOG, Vorwärtsregeln,)
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Mittwoch, 07. Juni 2000 9.00
- 16.15 Uhr ( Frames & Semantische Netze, Unsicherheit
& Vagheit)
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Montag, 19. Juni 2000
9.00 - 16.15 Uhr (Diagnose, Ausblick, Klausurvorbereitung)
Vorlesungsthemen:
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Überblick Themen und Techniken der KI
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Motivation und Grundansatz, Teilgebiete und Basistechniken
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Vernünftige Einführungen in Themen und Methoden der KI gibt es
viele, siehe z.B. bei Gottlob
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Darstellung in der Vorlesung verwendet Folien von Hättenschwiler und
von Hinkelmann
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Hier gibt's das gepackte
Druckerfile (.prn)
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Überblick Aufbau und Ziele von Expertensystemen
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Definitionsversuch, Merkmale typischer Aufgabenstellungen, Klassifikation
von Aufgabenstellungen (analytisch - synthetisch, automatisch - assistierend
- überprüfend)
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Anwendungsgebiete (Diagnose, Klassifikation, Konfiguration, Planung, Design
- Tutoring, Entscheidungsunterstützung, Datenanalyse, Prozeßkontrolle)
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Grundansatz (Wissensrepräsentation + Inferenz + Problemlösemethode)
und generische Architektur
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auch hierzu gibt es einige gute Darstellungen, man sollte dazu einmal in
den "Klassiker" von Frank Puppe geschaut haben
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Schwache Problemlösemethoden: Suche
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Problembeschreibung als Suchproblem (Beispiel Färbeproblem, Weinkrüge,
Schach)
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Uninformierte, systematische Suchverfahren: Tiefensuche, Breitensuche,
Iterative Deepening
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Informierte, heuristische Suche (Beispiel Schiebepuzzle)
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Heuristische Suche mit Kosten: A*-Algorithmus (Beispiel Traveling Salesman),
Optimalität bei zulässiger, optimistischer Schätzfunktion
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Charakteristik (Randbedingung + Optimierung, Suchweg irrelevant, Zielzustand
enthält vollständige Lösungsinformation) und Problematik
(zulässige Schätzfunktion häufig nicht zu finden, exponentielle
Suchkomplexität) kombinatorischer Suchprobleme (Beispiel Rucksackproblem),
Lösungsansätze angedeutet (Bergsteigeverfahren, genetische Algorithmen,
Simulated Annealing)
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Schwache Problemlösemethoden: Constraints
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Begriffe und Definitionen am Beispiel n-Damen Problem
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Constraint-Graph und Merkmale für die Wissenrepräsentation am
Beispiel Pausenbrotkonfigurierung
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einfacher Backtracking-Algorithmus mit seinen Ineffizienzen (Bedeutung
der Variablenauswahl und lokal schon inkonsistenter Werte am Beispiel)
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allgemeine Heuristiken für Variablenauswahl und Werteauswahl
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Constraint-Propagierung zur Herstellung lokaler Konsistenz schon vor der
Suche (Beispiel Kreuzworträtsel)
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Zusammenspiel von Auswahlheuristiken und Propagierung am n-Damen-Beispiel
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Anmerkungen zum praktischen Einsatz (Konfiguration, Scheduling, Arbeitsplanung,
Timetabling-Probleme, dort Möglichkeiten für domänenspezifische
Heuristiken, Constraint-Programmiersprachen und -libraries)
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Wissensrepräsentation und Inferenz: Aussagenlogik
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Definitionen und Grundlagen, Syntax, Semantik, Interpretation, Modell,
Erfüllbarkeit, Tautologie, Semantische Folgerung
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Resolution als Kalkül (Beispiel Abtrageverfahren, Beispiel Diebe im
Hotel)
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Basisalgorithmus zur Resolution + Problematik der Effizienz und Ideen zur
Effizienzsteigerung (Löschen tautologischer und subsumierter Klauseln,
allgemeine Heuristiken, Tiefensuchaspekte, Hintergrundtheorien)
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Wissensrepräsentation und Inferenz: Von PL1 zu
PROLOG
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Vorwärtsregelsprachen
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Handouts
dazu in PDF
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wer etwas mit Produktionsregeln herumspielen möchte, sollte sich einmal
die CLIPS-Homepage anschauen
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die "klassische" Darstellung von OPS-5 findet sich immer noch bei Peter
Jackson "Expertensysteme" (auf der CLIPS-Homepage ist allerdings auch umfassende
Dokumentation zu finden)
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Beispiele zu OPS5: Pendler & Arbeitslose, Fibonacci-Zahlen
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Frames und Semantische Netze
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Darstellung i.w. übernommen aus Vorlesungen von Dr. Knut Hinkelmann
(FH Solothurn, CH) an der Uni Kaiserslautern und der FH Wiesbaden
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Handouts
als PDF
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Zum Nachlesen: z.B. bei Gottlob
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Unsicherheit und Vagheit
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Handouts
als PDF
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etliche wichtige Verfahren (wie Fuzzy-Logic, Bayes-Theorie, Evidenztheorie
nach Dempster-Shafer) werden bei Puppe kurz angerissen, bei Socher-Ambrosius
& Heinsohn, M.M. Richter oder Russel & Norvig im Detail beschrieben
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unsere drei Themen in der Vorlesung:
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Theorem von Bayes
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Standardaufgabenstellungen mit 2 und n Hypothesen, Nachteile und Probleme
des Ansatzes
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Darstellung in allen Lehrbüchern ähnlich, kann man z.B. bei M.M.
Richter oder Puppe nachlesen
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Autobeispiel
aus der Vorlesung
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Sicherheitsfaktoren aus MYCIN
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Grundansatz und Beispiel für die Einbettung in Produktionsregelsysteme
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die Darstellung dazu folgt der von Hinkelmann, da die Sicherheitsfaktoren
mit MYCIN eingeführt wurden, kann das Buch von Jackson ebenso als
Referenz herangezogen werden
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Fuzzy Logic und Fuzzy Control
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Grundidee der Fuzzy Sets, Verallgemeinerung der Mengenoperatoren (logischen
Operatoren) auf Fuzzy Sets / Fuzzy Logic
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Fuzzy-Regeln zur Kontrolle, Basiszyklus der Fuzzy Control, inverses Pendel-Beispiel
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dazu gibt es massenhaft gute Sourcen im Internet, die Darstellung bei Socher-Ambrosius
& Heinsohn ist gut
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die Vorlesung folgt komplett einem Fuzzy-Tutorial im Internet, aus der
Universität Linz
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Diagnose