Vorlesung "Wissensbasierte Systeme" für die Fachrichtung Informationstechnik
(TI97) im Sommersemester 2000
Vorlesungstermine:
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Montag, 03. April 2000 9.00 - 13.00 Uhr (KI-Einführung,
XPS-Einführung)
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Montag, 10. April 2000 9.00 - 13.00 Uhr (Suche, Constraints)
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Montag, 17. April 2000 9.00 - 13.00 Uhr (Constraints,
A-Logik)
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Montag, 08. Mai 2000 9.00 - 13.00 Uhr (Von PL1 zu PROLOG)
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Montag, 22. Mai 2000 9.00 - 13.00 Uhr (Vorwärtsregeln)
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Montag, 29. Mai 2000 9.00 - 13.00 Uhr (Frames & Semantische
Netze, Unsicherheit & Vagheit)
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Montag, 05. Juni 2000 9.00 - 13.00 Uhr (Diagnose,
Ausblick, Closing)
Vorlesungsthemen:
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Überblick Themen und Techniken der KI (2h)
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Motivation und Grundansatz, Teilgebiete und Basistechniken
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Überblick Aufbau und Ziele von Expertensystemen
(2h)
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Definitionsversuch, Merkmale typischer Aufgabenstellungen, Klassifikation
von Aufgabenstellungen (analytisch - synthetisch, automatisch - assistierend
- überprüfend)
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Anwendungsgebiete (Diagnose, Klassifikation, Konfiguration, Planung, Design
- Tutoring, Entscheidungsunterstützung, Datenanalyse, Prozeßkontrolle)
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Grundansatz (Wissensrepräsentation + Inferenz + Problemlösemethode)
und generische Architektur
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Schwache Problemlösemethoden: Suche (4h)
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Problembeschreibung als Suchproblem (Beispiel Färbeproblem, Weinkrüge,
Schach)
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Uninformierte, systematische Suchverfahren: Tiefensuche, Breitensuche,
Iterative Deepening
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Informierte, heuristische Suche (Beispiel Schiebepuzzle)
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Heuristische Suche mit Kosten: A*-Algorithmus (Beispiel Traveling Salesman),
Optimalität bei zulässiger, optimistischer Schätzfunktion
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Charakteristik (Randbedingung + Optimierung, Suchweg irrelevant, Zielzustand
enthält vollständige Lösungsinformation) und Problematik
(zulässige Schätzfunktion häufig nicht zu finden, exponentielle
Suchkomplexität) kombinatorischer Suchprobleme (Beispiel Rucksackproblem),
Lösungsansätze angedeutet (Bergsteigeverfahren, genetische Algorithmen,
Simulated Annealing)
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Schwache Problemlösemethoden: Constraints
(3h)
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Begriffe und Definitionen am Beispiel n-Damen Problem
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Constraint-Graph und Merkmale für die Wissenrepräsentation am
Beispiel Pausenbrotkonfigurierung
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einfacher Backtracking-Algorithmus mit seinen Ineffizienzen (Bedeutung
der Variablenauswahl und lokal schon inkonsistenter Werte am Beispiel)
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allgemeine Heuristiken für Variablenauswahl und Werteauswahl
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Constraint-Propagierung zur Herstellung lokaler Konsistenz schon vor der
Suche (Beispiel Kreuzworträtsel)
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Zusammenspiel von Auswahlheuristiken und Propagierung am n-Damen-Beispiel
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Anmerkungen zum praktischen Einsatz (Konfiguration, Scheduling, Arbeitsplanung,
Timetabling-Probleme, dort Möglichkeiten für domänenspezifische
Heuristiken, Constraint-Programmiersprachen und -libraries)
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Wissensrepräsentation und Inferenz: Aussagenlogik
(4h)
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Definitionen und Grundlagen, Syntax, Semantik, Interpretation, Modell,
Erfüllbarkeit, Tautologie, Semantische Folgerung
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Resolution als Kalkül (Beispiel Abtrageverfahren, Beispiel Diebe im
Hotel)
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Basisalgorithmus zur Resolution + Problematik der Effizienz und Ideen zur
Effizienzsteigerung (Löschen tautologischer und subsumierter Klauseln,
allgemeine Heuristiken, Tiefensuchaspekte, Hintergrundtheorien)
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Wissensrepräsentation und Inferenz: Von PL1 zu
PROLOG (6h)
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Vorwärtsregelsprachen (4h)
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Handouts
dazu in PDF
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wer etwas mit Produktionsregeln herumspielen möchte, sollte sich einmal
die CLIPS-Homepage anschauen
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die "klassische" Darstellung von OPS-5 findet sich immer noch bei Peter
Jackson "Expertensysteme" (auf der CLIPS-Homepage ist allerdings auch umfassende
Dokumentation zu finden)
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Beispiele zu OPS5: Pendler & Arbeitslose, Fibonacci-Zahlen
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Frames und Semantische Netze (2h)
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Darstellung i.w. übernommen aus Vorlesungen von Dr. Knut Hinkelmann
(FH Solothurn, CH) an der Uni Kaiserslautern und der FH Wiesbaden
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Handouts
als PDF
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Zum Nachlesen: z.B. bei Gottlob
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Unsicherheit und Vagheit (3h)
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außer einer kurzen Übersicht konnten wir aus Zeitgründen
nur die Sicherheitsfaktoren aus MYCIN besprechen
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Handouts
als PDF
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die Darstellung dazu folgt der von Hinkelmann, da die Sicherheitsfaktoren
mit MYCIN eingeführt wurden, kann das Buch von Jackson ebenso als
Referenz herangezogen werden
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weitere wichtige Verfahren (wie Fuzzy-Logic, Bayes-Theorie, Evidenztheorie
nach Dempster-Shafer) werden bei Puppe kurz angerissen, bei Socher-Ambrosius
& Heinsohn, M.M. Richter oder Russel & Norvig im Detail beschrieben
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Diagnose