Wissensmanagement: Pflege und Nutzung des intellektuellen Kapitals eines Unternehmens

Knut Hinkelmann and Werner Weiss

German Research Center for Artificial Intelligence, 
P.O. Box 2080, D-67608 Kaiserslautern, Germany, Email: hinkelma@dfki.de

Abstract. Durch Globalisierung von Markt- und Wettbewerbsstrukturen, verkürzte Innovationszyklen und zunehmende Kundenorientierung wird Wissen zu einer zentralen unternehmenskritischen Ressource, die den Unternehmenserfolg und die Wettbewerbssituation entscheidend beeinflußt. Neue Ansätze einer wissensorientierten Unternehmung haben das Ziel, das intellektuelle Potential eines Unternehmens zu nutzen und zu gestalten. Diese Aufgabe durchdringt das ganze Unternehmen, da letztlich alle Mitarbeiter, Abteilungen und Bereiche als Wissensträger angesehen werden müssen. In diesem Beitrag wird ein Organizational Memory als informationstechnische Grundlage für ein effektives Wissensmanagement vorgestellt. Ein Organizational Memory ist ein unternehmensinternes Informations- und Assistenzsystem. Es speichert große Mengen von Daten und Informationen aus unterschiedlichen Quellen eines Unternehmens und wird ständig manuell oder automatisch ergänzt und aktualisiert. Es kombiniert die Fähigkeiten von Mensch und Computer, indem es einerseits Informationen aufbereitet und gezielt zur Verfügung stellt und andererseits Lösungen für Teilprobleme berechnet.

Keywords: organizational memory, knowledge management, information retrieval, ESB project, KARAT project, KnowMore project


In: A. Dengel, W. Schröter (Hrsg.), Flexibilisierung der Arbeitskultur, Talheimer Verlag, 1997, S. 163-186.



Online-Version


WORD Source


ASCII Source


Printable Version (Postscript) / Printable Version (PDF)