Vorlesung Expertensysteme
im Wintersemester 1999/2000
auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld
Termine:
Grobe Inhaltsübersicht:
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Einführung in Themen und Methoden der KI und
Expertensysteme
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als zentrale Begriffe wurden identifiziert: Wissensdarstellung - Inferenz
- Problemlösemethode
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eine Obermenge dessen, was ich erzählt habe, findet sich in den Folien
zur BA-Mosbach Vorlesung im SS'99, bzw hier
zum Drucken
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Suche als schwache (allgemeine) Problemlösemethode
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kurze Einführung in die wichtigsten Ideen & Begriffe der Suche
als Problemlösemethode am Beispiel Weinkrügeproblem, Tiefensuche
& Breitensuche als Basisalgorithmen, Iterative Deepening als "Kombination",
Best-First-Search als erste "wissensbasierte Methode", Idee der Heuristik
am Beispiel Misplaced-Tiles vs. Manhattan-Block-Distance beim Schiebepuzzle
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eine weit über die vorgestellten Themen hinausgehende Darstellung
findet sich im Buch von Socher-Ambrosius und Heinsohn, dazu gibt's im Netz
einen netten Foliensatz
von Rolf Socher-Ambrosius
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Constraint Propagation als schwache Problemlösemethode
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ein erster Schritt in Richtung Wissensrepräsentation, häufig
als performanzsteigernde Maßnahme bei kombinatorischen Optimierungsproblemen
zur Unterstützung der Suche verwendet
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Definition von Constraintproblemen und Beispiele (n-Damen, Pausenbrotkonfigurierung),
grobe Übersicht des Spektrums (diskrete/reelle Bereiche, binäre/n-äre
Constraints, symbolische/numerische Constraints, implizite/explizite Constraintdarstellung,
positive/negative Constraintformulierung, Kombination verschiedener Typen,
vage Constraints, Kombination mit Optimierung), Backtracking-Algorithmus
als Brute-Force-Methode
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destruktive Constraintpropagierung zur Domänenbeschränkung vor
der Suche, Algorithmus zur Sicherstellung der Kantenkonsistenz, am Beispiel
Kreuzworträtsel durchgespielt
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am Beispiel Landkarteneinfärben Heuristiken zur Variablenauswahl und
zur Werteauswahl angekratzt (most-constrained variable, least-constraining
variable, most constrained value)
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Wissensrepräsentation und Inferenz in der
Aussagenlogik
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Wissensrepräsentation: Semantische Netze
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Darstellung i.w. übernommen aus Vorlesungen von Dr. Knut Hinkelmann
(insiders GmbH) an der Uni Kaiserslautern und der FH Wiesbaden: Foliensatz
in Powerpoint
und als gepacktes PRN-File
zum Drucken
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wir hatten noch ein etwas größeres Frame-Beispiel zum Thema
"Hochschule" gemacht
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Zum Nachlesen: z.B. bei Gottlob
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Wissensrepräsentation: Frames
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siehe oben (Semantische Netze)
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Anwendungsbeispiel: das Elektronische Störungsbuch
für die Saarbergwerke AG
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KI-Programmierung mit Prolog
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Prolog-Einstieg zum Nachlesen: z.B. bei Gottlob, das ultimative Lehrbuch
ist wohl das von Ivan Bratko
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Beispiele und Eugenschaften:
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...
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Terme zum Aufbau von komplexen Datenstrukturen, Matching als Kontrollmechanismus
(Beispiel symbolisches Differenzieren)
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Rekursion als natürliche Kontrollstruktur (Beispiel Fibonacci-Funktion,
Türme von Hanoi)
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Prolog zum Rumspielen: die Uni Amsterdam stellt ein Public-Domain Prolog
zur Verfügung. Hier ist die Homepage
zu SWI-Prolog
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KI-Programmierung mit Vorwärtsregeln (OPS5)
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als Motivation das klassische XPS MYCIN
angesprochen, Details dazu finden sich im Buch von Jackson
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ich habe den Foliensatz von Knut Hinkelmann's Vorlesung an der FH Wiesbaden
benützt; die Folien gibt's hier als Powerpoint
Datei und da als gepacktes PRN-File
zum Drucken
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wer etwas mit Produktionsregeln herumspielen möchte, sollte sich einmal
die CLIPS-Homepage anschauen
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Einstieg in die Verarbeitung von Unsicherheit
und Vagheit
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Sicherheitsfaktoren nach MYCIN, in Regeln integriert. Folien sind von Dr.
Knut Hinkelmann (hier als Powerpoint
und da als gepacktes PRN-File
zum Drucken)
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ganz kurzer Exkurs in die Fuzzy Logic; eine schöne, verständliche
Einführung in Fuzzy-Logic und Fuzzy-Controller mit Produktionsregeln
über vagen Begriffen findet sich im Buch von Socher-Ambrosius und
Heinsohn,
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Hinweis auf die Relevanz von Fuzzy-Reglern für ressourcenschonende
Prozeßsteuerung (zum Beispiel zum sparsamen Energieeinsatz)
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Vorstellung der ersten beiden gelösten Praktikumsaufgaben
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Diagnosesysteme
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angelehnt an das Buch von Pfeifer und Richter (Hrsg.) über die Diagnose
von technischen Systemen (Deutscher Universitäts-Verlag, 1993)
wurden zunächst Fehlersuchlaufpläne als einfacher, vorgehensorientierter
Ansatz zum Bau von Diagnosesystemen vorgestellt
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danach wurde ein strukturierteres wissensbasierter Ansatz vorgestellt,
...
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Maschinelles Lernen
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am Beispiel des ID3-Algorithmus von Quinlan zur Induktion von Entscheidungsbäumen
wurde das symbolische Lernen aus Beispielen vorgestellt
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die Darstellung folgte derjenigen von Dr.
Ralph Bergmann (Uni Kaiserslautern), der im Foliensatz
4 seiner Vorlesung
über symbolische Lernverfahren an der Uni Kaiserslautern Handouts
zur Verfügung stellt
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bei weiterführendem Interesse an der Thematik des maschinellen Lernens
sind die weiteren Folien dieser Vorlesung über symbolisches Lernen
sehr empfehlenswert, insbesondere die Einleitung in Foliensatz
1. Der Stoff wird komplettiert durch die ergänzende Vorlesung
über Konnektionismus, welche das Thema der Neuronalen Netze eingehend
diskutiert.
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ferner Vorstellung von drei gelösten Praktikumsaufgaben
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Data Mining
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